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Best Practice: Wie OBI mehr Besucher in seine Märkte bringt

eCommerce-Technologie als Bindeglied zwischen Online- und Offline-Handel.

OBI, die Nummer eins in der deutschen Do-it-yourself-Branche, ist in zehn europäischen Ländern mit über 570 Baumärkten vertreten. Doch lokale Präsenz ist für OBI nicht genug, daher setzt das Unternehmen verstärkt auch auf digitale Absatzkanäle – vor allem im OBI Online-Shop, der mittlerweile über 60.000 Produkte umfasst. Mit seiner neuen Strategie verfolgt OBI vorrangig drei Ziele: Generierung von hohen, zusätzlichen Online-Umsätzen. Inspiration der Besucher für neue Heimwerker-Projekte. Anreiz zum Einkauf im lokalen Markt. Nach Ansicht der Projektverantwortlichen bei OBI ist FACT-Finder genau die richtige Technologie, um die anspruchsvolle Mehrkanalstrategie des Do-it-yourself-Riesen umzusetzen.

Von der Online-Recherche in den Markt vor Ort

Die größte Herausforderung in der Digital-Strategie von OBI besteht in der Verknüpfung der Offline- mit der Online-Welt. André Kotoll, Head of Department E-Services, erklärt, warum es für OBI so wichtig ist, den Markt ins Web zu bringen: „Mit einer Kaufentscheidung beschäftigen sich Kunden meist schon zuhause vor ihren Geräten – PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Deshalb müssen wir auch im Netz eine OBI-typische Erlebniswelt schaffen, potenzielle Käufer inspirieren und sie schnell zu den richtigen Produkten führen.“
FACT-Finder hilft OBI-Kunden bei der gezielten Online-Recherche, überzeugt durch qualifizierten Heimwerker-Content und zeigt individuelle Produktangebote/Preise des Markts um die Ecke. Auswahl, Integration und Entwicklung der Such- und Navigationslösung nahmen insgesamt nur vier Monate in Anspruch.

ROPO-Strategien richtig umsetzen

Die Abkürzung ROPO steht für „research online, purchase offline“ – ein Trend, der sich auch bei der OBI-Kundschaft immer mehr durchsetzt. Gerade im Baumarkt-Segment haben Kunden das Bedürfnis, sich vor dem Kauf online zu informieren. In praktisch allen Ländern, in denen OBI vertreten ist, sind Tablet und Smartphone etablierte Hilfsmittel bei der Suche nach Heimwerker-Produkten. Für OBI bestand deshalb dringender Handlungsbedarf, wie Kotoll erklärt: „Uns war klar: Wenn wir diese Online-Darstellung nicht realisieren, macht es ein Wettbewerber – und dann verlieren wir den Kunden.“

 

Für den internationalen Einsatz gerüstet

Bereits vor der Implementierung von FACT-Finder hatte OBI in seinem Online-Shop eine Suchlösung integriert, konnte damit aber nicht alle strategischen Ziele erreichen. „Vor allem beim Thema Internationalisierung gab es Herausforderungen, die wir auf der alten Suchplattform nur mit Hilfe von einzelnen physikalischen Umgebungen pro Land hätten realisieren können“, erinnert sich Kotoll. „Wir wollten einen Anbieter, der einfach erreichbar ist und mit dem wir uns auch persönlich austauschen können. Vor allem aber waren wir auf der Suche nach einer hoch performanten und mehrmandantenfähigen Lösung, die mit unserer Filialstruktur und den vielen Daten umgehen kann, die bei OBI anfallen.“

Die neue Technologie muss riesige Datenmengen verarbeiten

OBI hat derzeit mehr als 60.000 Artikel online. Zu Anfang des FACT-Finder Projekts waren in Deutschland 335, in Österreich 34 stationäre Märkte angebunden. In der Endausbaustufe sollen alle OBI-Märkte miteinander vernetzt sein. Da für jeden Standort individuelle Artikelinformationen vorgehalten werden, muss das System in der Lage sein, in kürzester Zeit eine hohe 2-stellige Millionenzahl an Artikeldaten zu durchsuchen. Kotoll: „Das können nur wenige Suchlösungen leisten. Aber nur die sind für OBI interessant.“

Aufwändig erstellte Inhalte leicht auffindbar machen

Durch neue Services und die Investition in Content-Erstellung versuchen Handelsketten abseits des Preiskampfs Marktanteile zu gewinnen – auch OBI. Doch die aufwändig produzierten Inhalte sollen nicht nur über die Google-Suche gefunden werden, sondern auch auf den eigenen Webseiten. Inspirierende Informationen erhalten OBI-Kunden schon, wenn sie sie die ersten Silben in die Suchmaske eingeben. In einem eigenen Bereich der Vorschlagsfunktion finden sich Hilfevideos und Ratgeber, die vom OBI Content-Team erstellt wurden. Warum das so wichtig ist, erklärt Albert Pusch, Head of Marketing von FACT-Finder: „Suche und Navigation müssen nicht nur auf passende Produkte verweisen, sondern vor allem auch den Service in Form von Content bereitstellen. Inhalte auffindbar zu machen, ist also mindestens genauso wichtig wie Inhalte zu erstellen.“

 

Die Suggest-Funktion liefert nicht nur passende Suchtreffer,
sondern verweist auch auf Handwerker-Tutorials und anderen Berater-Content.

 

Kampagnen für die Fachbereiche der Märkte

Mithilfe von FACT-Finder konfigurieren die Fachbereiche der Märkte individuelle Anpassungen der Suche und Navigation. Dabei werden besonders die lokal gefragten Artikelkonstellationen ins Kundeninteresse gerückt. Die Erstellung und Anpassung von Landing Pages ist einfach und ohne technisches Know-how umsetzbar. Zudem lassen sich Kampagnen mit wenigen Mausklicks in andere Channels übertragen.

Über alle Kanäle verkaufen

Die Zukunft gehört Unternehmen, die klassische und moderne Handelskanäle zu einem neuen Ganzen verbinden. FACT-Finder bietet dazu die passende Technologie. Da die relevantesten Suchergebnisse und Kategorien automatisch an erster Stelle erscheinen, eignet sie sich auch für den Einsatz auf kleinen Displays, insbesondere von Smartphones. „Das FACT-Finder-Team half uns mit einer sehr flexiblen und individuellen Lösung, die unsere Anforderungen gut erfüllt hat.“, freut sich Kotoll.

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Über den Autor

Stefanie Maier ist eCommerce Consultant bei FACT-Finder. Ihre akademische Laufbahn führte vom Studium der Marktforschung zum Master of Arts im Innovativen Service Marketing. Basierend auf ihren Datenanalysen berät sie Handelsunternehmen wie Esprit, SANICARE und Shop Apotheke rund um das Thema Customer Journey.

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