Visit page
Zum Inhalt springen

Tag: User Experience

Ergonomie

Der Ursprung des Begriffs Ergonomie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus ergon (=Arbeit, Werk) sowie nomos (=Regel, Gesetz) zusammen. In der Online-Welt meint Ergonomie die Anpassung von Webinhalten an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der jeweiligen Nutzer. Der Fokus liegt dabei meist auf der Optimierung der Usability (=Bedienfreundlichkeit bzw. Gebrauchstauglichkeit). Die Basis einer gelungenen Usability ist eine einfache und intuitive Navigationsstruktur, ein übersichtliches und effizient nutzbares Design und gute technische Bedingungen (kurze Ladezeiten, keine Broken Links etc.).

Einen Kommentar hinterlassen

Touchpoints

Touchpoints sind alle Berührpunkte eines (potenziellen) Kunden mit einer Marke oder einem Unternehmen, dessen Services oder dessen Produkt. Die Gesamtheit aller Touchpoints markiert die Stationen einer sogenannte Customer Journey. Touchpoints können sowohl online als auch offline zustande kommen.

Einen Kommentar hinterlassen

Usability

Definition Usability

Usability leitet sich aus den englischen Wörtern „use“ und „ability“ ab. Genau übersetzt bedeutet es Nutzungsfähigkeit, im eCommerce und Online-Marketing hat sich jedoch der englische Begriff durchgesetzt.

Als Usability wird die objektive Benutzerfreundlichkeit bzw. Bedienfreundlichkeit eines technischen Systems verstanden. Ziel ist es, das System so intuitiv und leicht verständlich wie nur möglich zu gestalten und so auszurichten, dass es sich den Bedürfnissen des Nutzers anpassen lässt. Kann ein Nutzer seine Ziele einfach und schnell erreichen, so trägt eine gelungene Usability zur Kundenzufriedenheit bei. Grundsätzlich gilt: je selbsterklärender eine Website aufgebaut ist desto besser die Erfahrung des Nutzers bei der Bedienung. Oft wird im selben Atemzug die User Experience genannt, welche von einer guten Usability beeinflusst wird.

 

Kurztipps

Unverzichtbare Funktionen einer guten Usability sind zum Beispiel die Suchfunktion oder die Reiternavigation. Natürlich sollten alle Buttons funktionieren und jede page Online sein. In Online-Shops spiegelt sich eine gute Usability in einem strukturierten Weg von Produktsuche bis Bezahlung wieder. Dabei helfen vor allem eine fehlertolerante Suche, eine Filternavigation und geordnete Produktdaten.

Eine gute Usability fällt dem Nutzer kaum auf, da sich die Nutzung des Systems für ihn natürlich anfühlt. Eine schlechte hingegen wird sofort verstärkt wahrgenommen. Muss der Nutzer sich stark anstrengen und konzentrieren um durch die Website zu navigieren ist es wahrscheinlicher, dass er zurückspringt und eine andere benutzt. Auswirkungen einer schlechten Nutzerfreundlichkeit sind folglich eine kurze Verweildauer, geringer Traffic und eine miserable Conversion Rate. Auch das Google Ranking leidet unter der Vernachlässigung der Usability. Erkennt Google, dass sich die Nutzer auf der Website nicht zurechtfinden und sie schnell wieder verlassen wird es sie als weniger wertvoll einstufen und in den Suchergebnissen niedriger anzeigen.

Um Schwachstellen in der eigenen Usability zu identifizieren und auszubessern eignen sich sogenannte Usability Tests. Hierzu gibt es einerseits Analytic-Tools, welche das Nutzerverhalten dokumentieren und andererseits tatsächliche Tests von Agenturen und erfahrenen Online-Marketing Experten, welche die Website genau unter die Lupe nehmen.

 

-> Case Study für hervorragende Umsetzung

Einen Kommentar hinterlassen

User Experience

Definition

Die User Experience (UX) beschreibt das empfundene Nutzungserlebnis eines bestimmten Produkts bzw. einer Dienstleistung. Sie kanalisiert die durch das Produkt hervorgerufenen Empfindungen, Gefühle und Erfahrungen. Die User Experience erweitert die Usability um emotionale Faktoren.

Kurztipps

Kann die UX optimiert werden entsteht ein positives Nutzererlebnis, welches auf die Markenwahrnehmung, Weiterempfehlungen und letztendlich den Unternehmenswert einzahlt.
Dabei ist die UX subjektiv. Jeder Nutzer hat eine andere Wahrnehmung von dem Produkt oder der Dienstleistung. Ziel ist es, möglichst vielen Nutzern ein tolles Erlebnis zu schaffen.

Wichtig ist der Nutzen der Website (Utility). Sucht ein Kunde nach „Schuhe Online kaufen“, landet auf einer Website und stellt fest, dass sie keinen Online Shop hat, sondern lediglich einen Blog über Schuhmarken, wird er angenervt zurückspringen. Dabei wirkt sich die kurze Aufenthaltsdauer auch auf das SEO-Ranking der Website aus.
Die User Experience ist eng mit der Usability verknüpft. Eine simple Bedienung und Navigation auf einer Website sind Voraussetzung für ein positives Erlebnis. Auch kurze Ladezeiten gehören zu einer guten Usability. Natürlich gehört auch ein attraktives Design der Website zu einer erfolgreichen Optimierung der UX. Bei den Optimierungsprozessen sollte ein Fokus auf die Zielgruppe gelegt werden. Beispielsweise kann eine Website für Kinder bunt und laut sein und eine Website eines Arztes perfekt strukturiert und schlicht. Beides ermöglicht den Nutzern eine positive Erfahrung.

User Experience lässt sich nicht einfach messen, aber es ist möglich. Direkte Kundenbefragung ermöglicht eine Einschätzung der User Experience. Alternativ gibt es auch Analyse-Tools, aus welchen sich die Güte der Nutzererfahrungen ableiten lässt.

-> Mehr Insights vom Experten

Einen Kommentar hinterlassen