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Muttertag-Marketing: Wie Sie Ihre Kunden beim Geschenke-Kauf unterstützen

Lesezeit: 8 Minuten

Die Vorfreude auf den Muttertag ist groß, doch viele Kunden benötigen Hilfe, das perfekte Geschenk zu finden. Und da in 2020 die allermeisten Geschenke voraussichtlich online gekauft werden, ist es umso wichtiger, Kunden optimal zu unterstützen. Guided Selling hilft Ihnen dabei, aufmerksame Shopper zu erreichen, zu beraten und zum Kauf zu motivieren. Eine effektive Möglichkeit für Ihr Muttertag-Marketing im Online-Shop.

Ursprung des Muttertags

Mütter. Was würden wir nur ohne sie tun? Gäbe es sie nicht, wären wir nicht einmal hier und könnten diesen Artikel nicht lesen. Wussten Sie, dass der Muttertag seinen Ursprung am Ende des 18. Jahrhunderts findet? Frauenrechtlerinnen wie Julia Ward Howe setzten sich in den USA für den Muttertag ein. Ziel war es, die Mütter für ihre Mühen zu ehren und an den Kampf für Gleichberechtigung und Freiheit zu erinnern. Ihre Bemühungen blieben jedoch erfolgslos, bis Anna Jarvis – bekannt als Begründerin des Muttertages – es 1908 auf sich nahm, den Tag neu auszurichten. Familien sollten an diesem Tag zuhause bleiben, um Zeit mit der Mutter zu verbringen und ihr für all das zu danken, was sie getan hat.

Es dauerte nicht lange, bis sich dieser Gedanke in den Vereinigten Staaten verbreitet hatte und sogar die Aufmerksamkeit des Präsidenten erreichte: Im Jahr 1914 erklärte Woodrow Wilson den zweiten Sonntag im Mai zum offiziellen Feiertag in den USA.

Was einst nur ein populärer Feiertag unter den Amerikanern war, ist heute ein weltweit zelebriertes Event. 1922 wurde es schließlich in Deutschland eingeführt. Auch wenn das Datum von Land zu Land variiert, vertreten alle den gleichen Kerngedanken – die größte Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Doch welche Geschenke werden hierfür am meisten gekauft?

Die beliebtesten Geschenke zum Muttertag

Der Handelsverband Deutschland gibt an, dass die Bundesbürger am Muttertag gut 850 Millionen Euro für Geschenke ausgeben. Die größten Profiteure sind hierbei die Floristen – Umfragen zufolge greifen etwa zwei Drittel der Verbraucher zu Blumen. 72,3 Prozent der von mydealz Befragten antworteten auf die Frage, ob sie ihrer Mutter etwas zum Muttertag schenken, mit einem klaren „Ja“. Folgende Geschenke entpuppten sich bei Männern und Frauen als die beliebtesten:

Muttertag-Marketing: So schenken Verbraucher.

Traditionelle Geschenke wie Pralinen oder Blumen sind immer noch weit verbreitet, doch auch unkonventionelle Alternativen wie etwas Selbstgestaltetes finden immer mehr Gefallen – ohne dabei die klassischen Geschenkarten zu ersetzen. Ein Blick auf die übrigen Ränge der Top-10 offenbart wenig Überraschendes:

Mode, Schmuck (jeweils 16,6 Prozent), Kosmetik (16,2 Prozent) sowie Möbel oder Dekoartikel (12,7 Prozent), Tickets für Veranstaltungen (10,2 Prozent) und Lebensmittel (6,5 Prozent) finden sich bei den Frauen auf den Rängen fünf bis zehn der meistgenannten Geschenke. Bei den Männern finden sich hier Kosmetik (6,2 Prozent), Mode, Schmuck (jeweils 5,9 Prozent), Möbel und Dekoartikel (4,1 Prozent) sowie Tickets für Veranstaltungen (3,9 Prozent) und Haushaltsgeräte (3,4 Prozent).

Vom Muttertags-Geschäft profitierten bisher – wohlgemerkt vor der Corona-Krise – insbesondere klassische Händler. 55,3 Prozent der von mydealz befragten Verbraucher erklären, ihr Muttertags-Geschenk im stationären Handel zu kaufen, während 44,7 Prozent der Befragten ihr Geschenk online bestellen möchten. Von allen Händlern stehen Floristen im Muttertags-Geschäft am höchsten in der Gunst der Verbraucher.

Ähnlich beliebt sind Online-Marktplätze, bei denen jede vierte Frau (24,4 Prozent) und jeder vierte Mann (24,7 Prozent) ihr bzw. sein Muttertags-Geschenk kaufen möchte.

Online kauften bisher zwar weniger Leute ein, sie geben bei Online-Shops und -Marktplätzen aber etwas mehr Geld aus als bei klassischen Händlern: Mit 1,9 Prozent wollen fast doppelt so viele Befragte online mehr als 100 Euro ausgeben als im klassischen Handel (1,1 Prozent).

Kunde: „Hilfe, ich brauche Geschenkideen!“

Das perfekte Geschenk für die Mutter zu finden ist nicht unbedingt eine leichte Aufgabe. Mit mehr Kaufoptionen denn je ist es verständlich, dass Online-Shopper bei der Entscheidungsfindung überfordert sind. Das ist wohl der Grund, warum 81 Prozent der Konsumenten bei Händlern nach Inspiration suchen. Gerade in dieser frühen Phase der Recherche suchen die Verbraucher online nach geeigneten Produkten.

Zu diesem Zeitpunkt haben sich die meisten Menschen noch nicht auf eine konkrete Marke festgelegt. Tatsächlich wissen 90 Prozent der Smartphone-Nutzer nicht, von welcher Marke sie das Produkt kaufen wollen, wenn sie online nach Informationen suchen. Letztendlich hängt die Entscheidung über den Kauf des perfekten Geschenks von den Händlern ab, die ihnen durch gezieltes Muttertag-Marketing die besten Ideen liefern können.

Händler: „Wir sind hier, um Ihnen zu helfen!“

Gerade zu Beginn des Entscheidungsprozesses bietet sich den Händlern eine ideale Gelegenheit, mit potenziellen Käufern in Kontakt zu treten. Marken sind dann in der Lage, direkt auf die Bedürfnisse der Verbraucher einzugehen, indem sie ihnen bei der Entscheidungsfindung zur Seite stehen. Eine der einfachsten und effektivsten Methoden hierfür sind Geschenke-Guides – sofern Sie gut umgesetzt sind. Ein Beispiel für eine ausbaufähige Muttertag-Marketing Kampagne ist der Geschenke-Guide von Nordstrom.

Dieser Geschenke-Guide soll helfen, doch die Länge des Textes und die fehlenden Bilder erschweren das Lesen. 

Auch wenn Nordstroms Guide den Kunden eine detaillierte und verständliche Liste an Vorschlägen von Sportschuhen bis zu Backformen bereitstellt, wird er nicht sehr ansprechend dargestellt. Viel Text und fehlende Bilder erschweren das Verständnis und die Konzentration. Es ist wichtig, dass Geschenke-Guides im Rahmen des Muttertag-Marketing hilfreich und ansprechend sind.

Denken Sie daran, dass ein Großteil der Kunden ihr Smartphone nutzen, um online zu suchen und zu shoppen. Dies ist von entscheidender Bedeutung, denn Verbraucher, die mindestens einmal pro Woche mit ihrem Smartphone einkaufen, sagen, dass Produktbilder das Einkaufsmerkmal sind, das sie am häufigsten berücksichtigen. Ein richtig umgesetzter Geschenke-Guide zieht nicht nur Leser an, sondern kann diese auch in Käufer verwandeln.

Erfolgreiches Muttertag-Marketing mit Guided Selling

Der im Folgenden dargestellte Muttertags-Berater ist in der Lage, Kunden beim Kauf von Geschenken zu unterstützen. Er beginnt damit, dem Nutzer eine einfache, aber selektive Frage zu stellen. Die verschiedenen Antwort-Optionen werden mit Text und Bildern dargestellt, wodurch die Benutzung einfach und unterhaltsam wird.

Auf Grundlage der gewählten Antwort zeigt der Berater dann entsprechende Folgefragen an. Nehmen wir an, der Nutzer wählt die Antwort „Für sie“. Der digitale Berater verfeinert dann die Ergebnisse, indem er sie um die unerwünschten Produkte, die zu „Über sie“ oder „Mit ihr“ gehören, reduziert. Der Nutzer wird im nächsten Schritt mit einer zweiten Frage konfrontiert, mit der die passenden Produkte zum Thema „Für sie“ erneut verfeinert werden.

Je mehr Fragen beantwortet werden, desto mehr Ergebnisse werden herausgefiltert – was letztlich zu einer übersichtlichen Auswahl der relevanten Produkten führt. Der Nutzer kann also sehr schnell diejenigen Produkte finden, die am besten zu seiner Geschenke-Auswahl „Körperpflege“ passen:

In 7 einfachen Schritten zu Guided Selling

Guided-Selling-Kampagnen sind ein effektives Tool für Ihr Muttertag-Marketing und lassen sich grundsätzlich sehr einfach mit FACT-Finder einrichten:

  1. Klicken Sie im FACT-Finder Backend auf das Modul „Kampagnen“.
  2. Klicken Sie auf „Konfiguration bearbeiten“, „Hinzufügen“ und wählen Sie „Berater“.
  3. Legen Sie in den Kampagnen-Details den Namen, die Kategorie und die Beschreibung fest. Definieren Sie dann ein Zeitfenster und einen Auslöser. Ein Auslöser ist das, was die Kampagne aktivieren wird – wie zum Beispiel der Suchbegriff „Muttertag“, oder der Klick auf eine bestimmte Kategorie.
  4. Fügen Sie die Fragen hinzu, die Sie Ihren Nutzern stellen möchten.
  5. Listen Sie dann die entsprechenden Antworten auf.
  6. Wählen Sie für die Antworten eine Produktliste aus. Das geht sowohl anhand regelbasierter Kriterien als auch mit einer Liste von Artikelnummern.
  7. Der letzte Schritt besteht darin, Ihre Einstellungen zu überprüfen und zusätzliche Anpassungen vorzunehmen. Klicken Sie dann auf „Kampagne erstellen“ – so einfach aktivieren Sie das Berater-Tool mit FACT-Finder.

Valentinstags-Marketing: 6 Tipps, wie Sie Ihren Online-Shop unwiderstehlich machen

Besuchen Sie unseren Valentinstags-Blog, um zu erfahren, wie personalisierte Geschenkoptionen, anlassbezogene Kategorien, kreative Inhalte und relevante Empfehlungen auch Ihre Verkäufe zum Muttertag ankurbeln können.

Sie möchten Expertenrat zu Ihrem Online-Shop? Fragen Sie unsere Conultants!

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Über den Autor

Markus Höfert ist eCommerce Consultant bei FACT-Finder. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung als Fachtrainer, Customer Care Agent und Teamleiter im Support zurück. Mit seiner Software- und Consulting-Expertise unterstützt er Unternehmen aus allen Branchen dabei, die digitale Customer Journey zu optimieren. In Schulungen und Workshops vermittelt er sein Wissen über FACT-Finder auf ebenso fundierte wie leicht verständliche Weise. Zu seinen Kunden zählen namhafte Händler wie Esprit, Vedes und Geomix.

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