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„Heute passen 99 Prozent aller Suchanfragen“ – Success Story BOS FOOD

Lesezeit: 4 Minuten

Hummer, Kaviar, Olivenöle, Wein – Delikatessen dieser Art findet so ziemlich jeder gut. Und wer sie online bei BOS FOOD einkauft – egal ob Gastronomie- oder Endkunde –, findet sie jetzt sogar noch besser. Buchstäblich. Mit FACT-Finder Next Generation nutzt das Unternehmen die weltweit führende Suchtechnologie, um seine Umsätze und die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Die Erfolgsgeschichte von BOS FOOD begann vor mehr als 30 Jahren – mit einem einzigen Produkt: kanadischem Wildreis. Heute umfasst das Sortiment mehr als 16.000 Artikel. Dazu zählen längst nicht mehr nur erlesene Delikatessen von Austern bis Zitronengras, sondern auch Hardware wie Messer, Mörser oder Grillgeräte in allen Größen. Über 20.000 Kunden aus dem Fachhandel und der Spitzengastronomie in Deutschland und Österreich sowie 11.000 Endverbraucher zählen aktuell zu den Stammkunden von BOS FOOD.

Auch wenn die Zahl der Gastro-Kunden im letzten Jahr coronabedingt abgenommen hat – Gaststätten und Restaurants mussten schließen –, so gingen dafür die Anfragen der Endkunden durch die Decke. „Wir haben immer schon viel Wert auf Beratung für Endverbraucher gelegt und das hat durch Corona stark zugenommen. Die Leute haben Zeit zum Kochen und möchten gutes Essen haben“, sagt David Engemann, IT-Systemintegrator und Head of SEO bei BOS FOOD. Engemann hat auch die Schnittstelle zu FACT-Finder programmiert und die Integration der KI-basierten Suchlösung in den Shop von BOS FOOD maßgeblich mitbetreut.

Selbst entwickelte Suche war mit Falschschreibweisen überfordert

Warum war die Integration einer professionellen Suchlösung überhaupt notwendig geworden? Engemann erinnert sich: „Wir hatten vor FACT-Finder eine eigene Suche und die auch über viele Jahre hinweg immer wieder optimiert.“ Richtig glücklich sei man damit aber trotzdem nicht gewesen. Engemann nennt ein anschauliches Beispiel: „Unsere Marke ‚Valrhona‘ wurde immer falsch geschrieben, mal mit W, mal ohne h. Das Produkt wurde also nicht gefunden, obwohl wir Falschschreibweisen schon eingepflegt hatten.“ Die größten Schwierigkeiten habe man aber mit Drei-Buchstaben-Wörtern wie „Gin“ und „Tee“ gehabt. „Damit kam unsere eigene Suche einfach nicht zurecht.“ Und noch eine andere für BOS FOOD typische Suchanfrage lief immer ins Leere: „Wer ‚Olivenöl 250‘ in den Suchschlitz eingibt, will nicht etwa 250 verschiedene Öle angezeigt bekommen, sondern eine 250-Milliliter-Flasche kaufen.“ Die selbst entwickelte Suche habe bei der Anfrage „alles Mögliche“ angezeigt, „nur nicht die Öle mit der entsprechenden Füllmenge“, sagt Engemann und lacht.

Bereits die Demo von FACT-Finder Next Generation überzeugte

Auf der eCommerce-Messe NEXUS hat Engemann dann kurzerhand den Stand von FACT-Finder besucht und die Probleme mit der selbst entwickelten Suche geschildert. Engemann erinnert sich: „Wir haben dann auch das besagte ‚Olivenöl 250‘ in den Demo-Shop von FACT-Finder eingegeben – und hatten auf den ersten fünf Trefferseiten sofort die Öle mit den 250 Millilitern. Das hat uns schon sehr überzeugt.“ Und er fügt hinzu: „Auch bei fehlerhaft eingetippten Anfragen wie ‚Wallrona‘ oder ‚Valrona‘ wusste die Suche auf Anhieb, was gemeint war.“ Sein Urteil über die Findigkeit von FACT-Finder könnte positiver kaum sein: „Heute passen 99 Prozent aller Suchanfragen.“

Neue Onsite-Suche verbessert sogar die Sichtbarkeit bei Google

„Ein Großteil unserer Shop-Besucher kommt über die Google-Suche.“ Zwischen 30.000 und 60.000 seien das im Monat. „Tausend Klicks am Tag sind realistisch. Es gibt aber auch besondere Tage, wo sich das verzehnfachen kann, etwa wenn es im Fernsehen eine Koch-Show oder eine Sendung über Trüffel gab.“ Da es vor der Integration von FACT-Finder keine indexierbaren Suchseiten gab, seien die shopinternen Ergebnisseiten auch nie bei Google gelandet. Auch das ist mit Integration der professionellen Suche laut Engemann endgültig vom Tisch: „Auf den FACT-Finder-Suchergebnisseiten erzeugen wir Meta-Angaben für die Suchmaschine – damit es auch für Google schön aussieht.“ Dieser Aufwand zahle sich aus. „Jetzt sind wir für weitere Keywords in der Google-Suche mit den entsprechenden Ergebnisseiten sichtbar, die vorher nicht vorhanden waren.“

„Danke, BOS FOOD, jetzt finden wir alles, was wir suchen.”

Auch wenn BOS FOOD noch kein A/B Testing mit FACT-Finder gemacht hat – die ersten Erfahrungen nach der Integration sind durchweg positiv: „Das Feedback ist sehr gut. Direkt am Montag, nachdem wir die neue Suche installiert hatten, schrieb uns ein großer Kunde: ‚Danke, BOS FOOD, jetzt finden wir alles, was wir suchen.‘“ Neben der Suche lobt Engemann auch die Suggest-Funktion von FACT-Finder, „weil sie dem Kunden einen tiefen Einblick ins Gesamtsortiment verschafft. Wenn er ein Grillgewürz sucht und nur ‚grillgew‘ oder – mit Vertipper – ‚gillgew‘ schreibt, versteht ihn die fehlertolerante Suche und schlägt ihm eine Auswahl der Gewürze vor, die er vermutlich sucht.“

Was wünscht David Engemann sich von FACT-Finder für die Zukunft? Der IT-Systemintegrator muss nicht lange überlegen: „Für uns ist definitiv der Kampagnen-Manager von Interesse, insbesondere die Beraterkampagnen. Denn damit können unsere Kunden dann schon auf der Suchergebnis-Seite eine Vorauswahl nach Produktgruppen treffen. Solche Kampagnen sind besonders bei großen Kategorien hilfreich und ließen sich in unserem Shop sehr ansprechend umsetzen.“

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Über den Autor

Markus Kehrer ist Senior Sales Manager bei FACT-Finder und Usability-Guru. Als Experte für Suchtechnologie, Webanalyse und Conversion-Optimierung hat er ein tiefes Verständnis davon, worauf es bei der Umsetzung von Digitalstrategien ankommt. Seit Beginn seiner eCommerce-Laufbahn in 2008 verhalf er hunderten Händlern dazu, besondere Einkaufserlebnisse zu schaffen.

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