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Conversion ist kein Zufall! Was Sie bei der Shop-Optimierung für Mobile beachten sollten

Bereits 38 Prozent aller Online-Käufe in Deutschland werden laut einer Studie von criteo mobil getätigt – und das Wachstum des M-Commerce hält weiter an. Eine Befragung von Boniversum ergab: Innerhalb von 5 Jahren stieg der Anteil der Menschen, die mobile Geräte zum Einkaufen benutzen, von 23 Prozent auf 69 Prozent – in 2016 kauften also drei Mal so viele Menschen mit ihrem Smartphone oder Tablet ein wie in 2011. Dennoch haben viele Online-Händler keine mobile-optimierte Seite und lassen sich so Umsatz entgehen. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie bei Ihrer mobilen Shopping-Seite besonderen Wert legen sollten.

Typische Hürden für Mobile-Shopper vermeiden

Eine Umfrage der Otto Group identifizierte diejenigen Faktoren beim Online-Einkauf, die bei Shoppern zu einem negativen Einkaufserlebnis führen. Am meisten störte die Befragten die Display-Werbung, zum Beispiel wenn sich Popup-Fenster öffnen. Darüber hinaus sind schlecht klickbare Buttons und eine unübersichtliche Navigation ein Minuspunkt. Shops sollten außerdem über Responsive Design verfügen, damit sich die Seite automatisch an das genutzte Gerät anpasst und leichter bedienen lässt. Zudem wollen Nutzer Bilder vergrößern und mobil genauso viele Infos erhalten, wie ihnen auch am Desktop geboten werden.

Die Navigation soll Kunden unterstützen, nicht verwirren

Sich einfach zurecht zu finden, ist für Kunden auch beim physischen Einkaufen wichtig. Wenn Sie zum Beispiel nach einem bestimmten Produkt im Baumarkt suchen, in dem Sie sich nicht auskennen, werden Sie sich wahrscheinlich an den Schildern über den Gängen orientieren, um das richtige Regal zu finden. Nicht anders ist es im Online-Shop: Über die Navigation sollen Kunden möglichst einfach zum gewünschten Produkt geführt werden. Um dies auf dem Mobile sicherzustellen, sollten Sie Ihr Menü hier deutlich kürzen, damit der Nutzer nicht durch eine lange Liste scrollen muss. Im FACT-Finder Backend können Sie die Navigations- und Filterstruktur für jeden Channel separat konfigurieren – also den Mobile-Channel gezielt anpassen:

So optimieren Sie Ihren Shop im Handumdrehen: Im FACT-Finder-Backend lassen sich die Filter für Suchergebnisse und Kategorieseiten einfach anpassen.

Platzieren Sie die Suchfunktion so, dass sie ins Auge sticht

Wer sich nicht durch die Navigation klicken will, nutzt die Suche. Bei der mobilen Anzeige bringen Sie die Suchfunktion am besten als offene Textbox am Anfang der Seite an. So finden Ihre Nutzer die Suchfunktion schnell und sparen sich unnötige Klicks. Nach Eingabe der ersten Buchstaben ins Suchfeld sollten zudem nützliche Vorschläge erscheinen, um den Einkaufsprozess zu beschleunigen und Tippfehlern vorzubeugen. Ganz vermeiden, lassen sich diese aber natürlich nie – besonders auf dem Smartphone. Doch wenn Ihre Suche fehlertolerant funktioniert, gelangen Kunden in vielen Fällen trotzdem zum Richtigen Produkt.

Helfen Sie Ihren Besuchern dabei, schnell die Suchfunktion zu finden – und ebenso schnell zum Produkt zu gelangen.

Ungewollten Autokorrekturen mit Thesaurus-Einträgen entgegenwirken

Neben Tippfehlern kommt auf dem Smartphone noch eine weitere Fehlerquelle hinzu: die Autokorrektur. Die automatisch korrigierten Sucheingaben können eine ernstzunehmende Verkaufsbremse sein, so macht die Autokorrektur zum Beispiel aus der Marke „Converse“ das Wort „Converter“. Das Problem lösen Sie einfach mit dem Thesaurus von FACT-Finder. Durch das Definieren von Synonymen im Backend der Suche lassen sich falsch korrigierte Suchbegriffe mit den richtigen Markennamen gleichsetzen – und die Shop-Besucher finden das Richtige.

Bieten Sie noch relevantere Suchergebnisse

Je kleiner das Display, desto wichtiger sind relevante Suchergebnisse. Am Smartphone ist es noch umständlicher, sich seitenweise durch Suchergebnisse zu klicken. Hier kommen verschiedene Faktoren ins Spiel, wie Sie die Suchtreffer aufwerten können. Zum einen hilft die Personalisierung dabei, passgenaue Suchtreffer zu erzielen – indem FACT-Finder sich die Präferenzen des Kunden wie bevorzugte Marken oder Farben merkt, und dazu passende Produkte am Anfang der Treffer ausspielt.

Fazit: Erfinden Sie das Rad nicht neu

Sie verfügen bereits über eine gut laufende Desktop-Seite für Ihren Online-Shop? Dann müssen Sie nicht bei null anfangen – was auf dem großen Bildschirm funktioniert, kann auch auf dem kleinen Bildschirm gelingen. Mit einigen Anpassungen machen Sie Ihren Shop auch mobil fit, denn die Grundsätze für einen guten Online-Shop gelten gleichermaßen – ob für Desktop, iPad oder Smartphone.

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Über den Autor

Stefanie Maier ist eCommerce Consultant bei FACT-Finder. Ihre akademische Laufbahn führte vom Studium der Marktforschung zum Master of Arts im Innovativen Service Marketing. Basierend auf ihren Datenanalysen berät sie Handelsunternehmen wie Esprit, SANICARE und Shop Apotheke rund um das Thema Customer Journey.

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